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Autorin: Corinne Hofmann.
Sie wurde 1960 als Tochter einer französischen Mutter und eines deutschen Vaters in der Schweiz geboren. Sie machte eine Ausbildung als Einzelhandelsangestellte. Mit 21 Jahren eröffnete sie ihr erstes eigenes Geschäft und verkaufte in den folgenden Jahren erfolgreich Brautmode.
Ende der 60er Jahre reiste sie zum ersten Mal nach Kenia, und ein Jahr später wanderte sie dorthin aus. Ihr erstes Buch „Die weiße Massai“ schrieb sie gegen Ende der 90er Jahre.
Corinne und ihr Freund Marco machen Urlaub in Kenia. Schon bei der Ankunft merkt sie, dass dies das Land ist, in dem sie Leben möchte. Als Corinne und Marco auf einem Ausflug sind, bemerkt Corinne einen wunderschönen Massai-Krieger und verliebt sich sofort in ihn. Sie tut alles, um ihn wiederzusehen, und trifft ihn gegen Ende des Urlaubs in der Bush-Baby Disco. Da weder Lekitinga noch Corinne gut Englisch sprechen, können sie nicht viel miteinander reden; doch sie verstehen sich trotzdem super.
Lekitinga und Corinne unternehmen von jetzt an häufiger Dinge zusammen. So stellt Lekitinga Corinne seine Mitbewohnerin und Freundin Prisciolla vor, mit der sie auch nach dem Urlaub, wieder zurück in der Schweiz, noch Briefkontakt hat. Für Corinne steht fest , dass sie zurück nach Afrika gehen wird und von nun an dort leben will. Sie macht mit Marco Schluss. Nach einem halben Jahr in der Schweiz geht sie zurück nach Afrika, wo sie im Hotel schon freudig von Lekitinga empfangen wird. Die zwei unternehmen viel zusammen, so dass Corinne bald zu ihm in den Bush zieht, wo sie mit ihm und Priscilla in einer Manyatta, also einer afrikanischen Hütte, lebt. Corinne und Lekitinga kommen sich schließlich auch körperlich immer näher, bis sie miteinander schlafen. Da wird ihr erst so richtig klar, wie sehr sich ihre Kultur und die Kultur der Massai unterscheiden. Frauen sind bei den Massai nicht so viel wert wie Männer, und es gibt vieel Regeln bezüglich des Körperkontaktes. Doch Corinnes Entscheidung steht fest: sie bleibt bei ihm. Als sie in die Schweiz zurück geht, um ihre Firma zu verkaufen und um alles andere dort zu regeln, küsst er sie beim Abschied zum Liebesbeweis auf den Mund, obwohl das in der Kultur der Massai eigentlich verboten ist. Das verstärkt Corinnes Wunsch, bei ihm zu bleiben, noch. Als sie überglücklich nach Kenia zurück kommt und zu Lekitinga will, ist dieser nicht da. Corinne ist verzweifelt. Sie durchquert halb Kenia auf der Suche nach ihm und findet so eine deutsche Freundin namens Jutta, die ihr bei der Suche hilft. Ein halbes Jahr später findet sie ihn endlich bei seinen Eltern in Barsaloi. Von nun an beginnt für Corinne das Alltagsleben als Massai-Frau, doch Lekitinga ist nicht wie die anderen Massai-Männer und hilft ihr, wo er nur kann. Corinne eröffnet einen Shop und fängt an, dort zu arbeiten. Die beiden haben genug zu Essen und verstehen sich sehr gut; auch im sexuellen Bereich ist alles in Ordnung - Bis sie schwer malariakrank wird. Sie steht kurz vor dem Tod , die Ärzte in Kenia können ihr nicht mehr helfen. Doch die ist stark, kämpft sich durch und überlebt. Doch da ihr Zustand geschwächt ist, bekommt sie immer wieder Rückfälle. Lekitinga ist verzweifelt. Ihre Beziehung lebt sich langsam auseinander, zumal er sehr eifersüchtig ist und ihr immer wieder Untreue vorwirft. Corinne denkt, dass ein Kind die Lage entspannen könnte, da sich Lekitinga sehnlichst ein Kind wünscht. So gebärt sie ihm die Tochter Napirai. Doch die Lage wird nicht besser. Die Vorwürfe von Lekitinga werden immer schlimmer, bis er sie als Hure beschimpft und anfängt, sie zu schlagen. Nun ist die Liebe von Corinne für den Mann, den sie stärker als alles andere auf der Welt geliebt hatte, endgültig vorbei. Er lässt keinen anderen Mann mehr in ihre Nähe, trinkt den ganzen Tag Bier und will Nachts seinen Spaß mit ihr.
Corinne kann nicht mehr. Sie ist am Ende und sieht keinen anderen Weg mehr, als zu Drogen zu greifen. Doch die Lage wird schlimmer: Er erwischt sie, während sie Haschisch raucht und beschimpft sie aufs äußerste. Sie ist verzweifelt. Nun bleibt ihr kein anderer Weg mehr, als mit ihrer geliebten Tochter aus Kenia zu fliehen. Die Flucht gelingt ihr, und später kehrt sie nochmals zurück nach Kenia. Doch ihre Tochter Napirai will ihren Vater bis heute nicht mehr sehen.
Das Buch ist 462 stark und im Droemer Knaur Verlag erschienen Rezensiert von Mareike B., WRS Pfinztal-Berghausen ISBN 978-3426614969
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