| Der Mann, der niemals liebte |
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Von David Ignatius
In europäischen Großstädten explodieren Autobomben der al-Qaida. Der CIA ist ratlos: Wer ist der Drahtzieher der Attentate? Wie können die geheimen Pläne der Terrororganisation aufgedeckt und vereitelt werden? Jeder Versuch der verbündeten Geheimdienste, einen Maulwurf bei Al-Qaida einzuschleusen, schlug bisher fehl. Nur eines ist sicher: Der Mann namens "Süleyman" hält die Fäden in der Hand. Doch Süleyman ist äußerst geschickt. Niemals sieht man ihn, keiner kennt ihn, keine Spur führt zu ihm. Da kommt der in Jordanien stationierte CIA-Agent und Nahost-Experte Ferris auf eine geniale Idee: Wenn man die Organisation nicht tatsächlich infiltrieren kann, muss man eben so tun, als ob. Ausgestattet mit brisanten Unterlagen und fiktiver Biographie, wird eine Leiche im Libanon platziert. Die Terrororganisation soll den Eindruck bekommen, dass einer ihrer eigenen Leute ein doppeltes Spiel treibt und sich von innen heraus durch Misstrauen und Schuldzuweisungen selbst zerstört. Und tatsächlich: Das trojanische Pferd erzielt den gewünschten Erfolg. Die Fallensteller müssen nicht lange warten, bis der verunsicherte Gegner seinen ersten Fehler macht. Doch nicht nur der amerikanische Geheimdienst spielt mit gezinkten Karten. Auch Süleyman weiß, dass die Situation brenzlig wird und entführt kurzerhand Ferris‘ neue Freundin, eine amerikanische Staatsbürgerin, die bei einer Hilfsorganisation in Jordanien arbeitet. Ferris bietet sich zum Tausch, und als die Folter unausweichlich scheint, muss er sich erstmals fragen, welchen Preis er für die Verteidigung seiner Prinzipien zu zahlen bereit ist... Wenn selbst ein Bob Woodward (der mit seinem Kollegen Carl Bernstein die Watergate-Affäre aufdeckte) meint, dass es sich bei dem Buch "Der Mann, der niemals lebte" um eine bisher noch nie dagewesene, unglaubliche und präzise Darstellung der Spielregeln handelt, nach denen die Geheimdienste operieren, können wir davon ausgehen, dass das, was wir hier hören, wirklich passieren kann. Mit Johannes Streck, der schon dem Hörbuch "Die Chemie des Todes" Leben einhauchte, fand man auch mit diesem Hörbuch einen Sprecher, der auf fesselnde Weise der Geschichte Spannung verleihen kann. Seine Stimme passt zu dem Thriller - spannend und packend! Die gekürzte Lesung ist 428 Minuten lang. "Der Mann, der niemals lebte", ein Hörbuch, das eine hervorragende Geschenkidee ist! Verlag: AUDIOBUCH; |



